Tarifvertrag logistik hamburg 2017

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Tarifvertrag logistik hamburg 2017

5 Tháng Tám, 2020 Chưa được phân loại 0

Die Initiative zur Gesetzgebung entstand als Folge von Arbeitskämpfen kleiner Gewerkschaften im Verkehrssektor (z.B. bei der Deutschen Bahn) zur Verteidigung spezifischer Interessen und gegen die großen Gewerkschaften. Das Gesetz über die Einheit der Tarifverhandlungen hat die bis 2010 herrschende Rechtslage als solche wiederhergestellt. Damals wurde die seit dem Zweiten Weltkrieg geltende Regelung, wonach in jedem Unternehmen nur ein Tarifvertrag gilt, vom Bundesarbeitsgericht in Erfurt verworfen (siehe Bericht in den EBR-Nachrichten 2/2010). Die Angelegenheit führte zu einer kontroversen Debatte in Deutschland, obwohl viele andere europäische Länder – auch solche mit Gewerkschaftspluralismus – konkurrierende Tarifverträge per Gesetz ausschließen (siehe Bericht in EBR News 4/2014). Am 3. Dezember 2017, zwei Jahre nach ihrem Auslaufen, erneuerten branchenspezifische Sozialpartnerorganisationen die NCBA für Logistik-, Güterverkehrs- und Warenlieferaktivitäten, die rund 700.000 Mitarbeiter umfassen und bis zum 31. Dezember 2019 in Kraft bleiben. Die Vereinbarung sieht Lohnerhöhungen zwischen 82 und 138 EUR pro Monat (je nach Lohnskala) vor und überarbeitet die Bestimmungen über die Beschäftigungsbedingungen, um unlauteren Wettbewerb zu bekämpfen. Die Parteien führten auch strengere Vorschriften für den Abschluss von Lager- und Lager-, Liefer- und Umschlagsdienstleistungen ein. Bei grenzüberschreitender Abtretung sind Sonderzahlungen (z.B.

Urlaubs- und Weihnachtsvergütung) anteilig für die jeweilige Lohnperiode (daher in der Regel monatlich) zu zahlen, auch wenn der geltende Tarifvertrag die Zahlung eines Gesamtbetrags an einem anderen Tag vorsieht. Ab dem 1. Januar 2017 gilt diese Bestimmung auch bei grenzüberschreitender Einstellung von Arbeitnehmern. Von den Mindestlohnkontrollen sind nur Vergütungsbestandteile (die “beitragsfrei” nach Section 49 Abs. 3 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) sind) ausgenommen. Darüber hinaus sind auch Vergütungsbestandteile, die nur nach den einzelnen Arbeitsverträgen oder Betriebsvereinbarungen fällig sind, von den Mindestlohnkontrollen ausgenommen. Die transnationale Zuständigkeit des EBR wurde außerordentlich stark eingeschränkt. Wenn die zentrale Verwaltung in London eine Entscheidung trifft, die nur ein Land in Kontinentaleuropa betrifft, dann soll der EBR ausdrücklich nicht einbezogen werden. Darüber hinaus gelten das Vereinigte Königreich und Irland für die Zwecke des EBR-Abkommens nur als ein Land, und das gleiche gilt für Österreich und die Schweiz. In Osteuropa müssen sogar mindestens drei Länder von einer Maßnahme betroffen sein, bevor der EBR einbezogen werden kann. Liberty Global ist daher ein negatives Beispiel in ganz Europa, da es noch kein anderes Unternehmen mit solch großen Einschränkungen gegeben hat. Der Text widerspricht eindeutig den Erwägungsgründen 12 und 16 der Präambel der EU-Richtlinie (siehe Bericht in den EBR-Nachrichten 1/2013) und würde wahrscheinlich keine Überprüfung durch die Gerichte bestehen.

Am 30. Mai 2017 wurde in Stockholm ein EBR-Vertrag für den schwedischen Papierhersteller Essity unterzeichnet.